07.06.2026 

Von Igstadt nach Sevilla über Almonte bis El Rocio

Wir starten heute mal mit dem Flieger zu unserer 1. Urlaubsreise in diesem Jahr.

Wir wollen es schonmal vorne weg nehmen, dieser Urlaub wird auf jedenfall für uns entspannter. Nichts desto trotz werden wir mit Sicherheit gaaaaanz viele Fotos machen. Wir freuen uns wirklich ganz besonders auf diesen Urlaub, weil wir Santi und Alex besuchen, die vor 2 Jahren hierher ausgewandert sind.

Mittlerweile hat Santi seine Mama Lydia zu sich geholt und mit Martins Mama Isabel und der anderen Tante Renee im Schlepptau, starten wir heute nach Sevilla.

Die zwei Oldies freuen sich riesig und wir freuen uns, dass wir alle Schwestern wieder zusammenführen können. Während wir morgen weiter ans Meer fahren, haben die 3 ein bisschen Zeit für sich. 

Aber jetzt warten wir erstmal in auf unseren Flieger in Frankfurt.

Wir starten bei starker Bewölkung...

durch die Wolkendecke....

und hier muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. 

Den Frankfurter Tower lassen wir hinter uns.

Morgens halb zehn irgendwo über Südfrankreich. Um diese Uhrzeit müssten wir jetzt über Lyon sein.

Was ist das denn für ein süßer Tausendfüssler-See?!

Martin meinte, es könnte auch ein Dino sein. :-)

Wir sind im Anflug auf...

In Sevilla angekommen, sind wir auf der Suche nach unserem Mietwagen. Ob er das wohl ist? 

Gefunden, aber leider müssen wir unseren heißgeliebte Skydrive-Express zu Hause lassen.

Mit dem hier fallen wir auf jedenfall auf. 

Aber jetzt gehts erstmal auf die Finca von Santi und Alex. Bei leckerer Paella To Go feiern wir unser Wiedersehen. 

Achja, und der Weg dahin ist wirklich abenteuerlich. Da hilft Dir auch kein Navi. Zum Glück hat Santi uns abgeholt. 

Durch riesige Wasserlöcher müssen wir durch, aber der Rest iss Furztrocken.

Was eine Weite... Wunderschön.

Und die 4 Racker Oskar, Charly, Luna, Blue bewachen die Finca.

Die beiden haben es sich wirklich sehr schön gemacht.

Oskar das Kalb. :-) Oder ist er doch ein Hund? :-) 

Aber jetzt gibts erstmal ein Selfi. Der scharfe Jaques lässt uns ganz blass aussehen.

Okay, so iss es besser. :-) 

Aber wenns am schönsten ist, dann sollte man gehen, denn wir reisen weiter nach El Rocio

Unser Hotel ist an einem wunderschönen See gelegen.

Die Strassen sind hier keine Straßen, sie sind voller Sand. 

Das liegt daran, dass man sich hier standesgemäß hoch zu Ross oder mit der Kutsche fort bewegt.

Das ist unser Hotel von hinten, direkt am See gelegen.

An Pfingsten machen sich Hunderte von regionalen Bruderschaften (Hermandades) ob zu Fuß, mit dem Pferd in tradionellen Trachten oder mit dem Ochsenkarren auf den Weg in den Wallfahrtsort El Rocio. Über 1 Millionen Menschen pilgern zu Ehren der Virgen del Rocio (Jungfrau vom Morgentau) hier her.

Hierher pilgern sie in die Santuario de Nuestra Senore del Rocio

Keine Pilger mehr da. Heute ist hier der Hund begraben. Es fehlen nur die Heuballen, die einsam im Wind über die Straßen rollen.

Und wer uns kennt weiß, dass wir nochmal in die Kirche rein gehen. 

Mal wieder absolut prunkvoll. 

Ein extra Haus für die Pilger nur um eine Kerze anzuzünden.

Und vor jedem Haus ein Parkplatz für die Gäule, sogenannte Anbindebalken. 

Wir gehen noch ne Runde am See entlang

und finden ein kleines Restaurant. Nachdem alle im Ort zu haben, gehen wir rein. 

hmmm, etwas gehobener. Und hier heißt es auch nicht mehr Paella sondern Seafood Rice oder auch Arros con mariscos. Das war der leckerste Reis mit Meeresfrüchten den wir gegessen haben.

Zurück zum Hotel, erklimmt Martin noch die Himmelsleiter. 

In diesem riesigen Olivenbaum ist die Hölle los. Alle Vögel suchen sich gerade ihr Nachtquartier. Ein fantastisches Piepkonzert und wir müssen ganz schnell das Foto schießen, denn Martin hat Angst, dass er auf den Kopf geschissen bekommt. 

Der Olivenbaum hat locker seine 500 Jahre auf dem Buckel.

Das wars für heute. Wir fallen hundemüde ins Bett und freuen uns auf den morgigen Tag.