26.06.2025

Tag 3: Schmachter See

Heute starten wir am Schmachter See in Binz. Er liegt ca. 50 Meter von unserer Unterkunft entfernt. 

Schon auf dem Weg dorthin sehen wir viele interessante Bäume.

Es ist alles so grün

und mit vielen verschiedenen Blumen

und einem Brunnen.

"Der etwa 135 Hektar große See entstand in der letzten Eiszeit vor etwa 5.000 Jahren, als die Insel Rügen ihr Gesicht erhielt."

„Moderne Springbrunnen und gemütliche Sitzgelegenheiten runden den Platz am Schmachter See ab.“

„Dann machen wir doch mal kurz Rast und genießen die herrliche Ruhe am See. Hier sind nur ganz wenige Menschen“

Es ist wirklich eine Oase hier.

Martin genießt.... 

...und wir machen mal ein Selfie 

Na gut, Martin darf auch mit drauf :-) 

So, jetzt gibt´s aber erstmal eine Eisschokooooolaaaaade

Und nachdem wir uns gestärkt haben, warten wir auf das Schiff, dass uns bis zu den Kreidefelsen bringt. 

Kreidefelsen

Zwischen Sassnitz und Lohme liegt die elf Kilometer lange Kreideküste auf der Halbinsel Jasmund. Das strahlende Weiß verdankt sie mikroskopisch kleinen, fossilen Kalkalgen. Der berühmte Königsstuhl ist die höchste Erhebung. Leider kommt es immer wieder zu Abbrüchen an der Steil­küste. Die Farben der Rügener Steilküste sind äußerst beeindruckend - Das Grün der Wälder, das Weiß der Kreide, das sich im Wasser in Türkis verwandelt. Aber nur bei Sonnenschein. 

Königsstuhl

Mit einer Höhe von 118 Metern erhebt sich der Königsstuhl imposant über das Meer und der Skywalk bietet einen unvergesslichen Blick auf die Küste Rügens.

Doch wie kam der Königsstuhl zu seinem Namen?

Leider ist es nicht genau bekannt, aber es gibt zwei Legenden, die heute noch überliefert werden:

Zum einen sagt man, dass sich der schwedische König Carl XIII. im Jahre 1715 hier einen Stuhl aufstellen ließ, um die Seeschlacht zwischen seiner und der dänischen Flotte zu beobachten. Allerdings hieß zu dieser Zeit der Königsstuhl schon „Königsstuhl“, wie man in einem Reise­bericht von 1584 des Salzgrafen Rhenan nachlesen kann.

Zum anderen sollte nur derjenige König werden, der als schnellster von der Seeseite aus auf den Kreide­felsen klettern und sich auf den dort auf­gestellten Stuhl setzen konnte. Ein waghalsiges Unter­fangen, wenn man bedenkt, dass die Kreide­wände doch sehr weich sind.

Glücklich, dass es noch nicht regnet, hat das Schiff auch schon wieder gedreht und steuert wieder zurück nach Binz.

Und Martin vertreibt sich die Zeit damit,

den Ihster Wasserturm nachzubauen.

Wir legen an der Seebrücke an und sehen dieses schöne Herz mit vielen Schlössern. Hab ich vorhin vor lauter Menschenmassen gar nitt gesehen. Man glaubt es kaum, aber die Leut´ haben sich beim einsteigen doch fast geprügelt.

Wir genießen noch den Blick auf das Binzer Kurhaus

Und Martin marschiert am Strand entlang, während Mama und ich eine Apotheke aufsuchen. So ein Mist, ich bin toooootal erkältet. :-( 

Mit Medis und einem kurzen Mittagsschlaf bin ich wieder einigermaßen hergestellt und wir holen Elke zum Essen ab. 

Und da ist endlich unser Essen...

Hmmm, ne Erdbeerbowle und eine super leckere gemischte Fischplatte, die war der Hammer. Jetzt geht´s mir wieder gut. 

Wir machen noch nen Fotoshoot, so jung komme mer nitt mehr zusamme!

In der Unterkunft angekommen, machen wir erstmal nen Mädelsabend...

...mit Martin(a) und danach zocken wir noch eins - acht Runden Kniffel und Elfer Raus.

Jeden Abend wird hier gehockt unn aner gezockt. Des iss wirklich sehr nett abber dann geht´s ab ins Bett. Mutti ins Himmelbett im Erdgeschoß, unn Maddin(a) und ich über die Hühnerleiter ins Dachgeschoß.

Gute Nacht, bis morgen!