15.09.2025

Tag 3: Sisteron - Carros

Wir wünschen Euch mit den ersten Sonnenstrahlen einen wunderschönen guten Morgen.

Nach einem typischen französichem Frühstück mit selbgemachten Schokocroissants und selbstgemachtem Joghurt, Apfelkompott und Kuchen, starten wir in Richung Moustiers-Saint-Marie.

Moustiers Saint Marie

Ein malerisches Fleckchen Erde.

Aber wir marschieren mal hoch und zeigen Euch wie schön der Ort von oben ist.

Da gehts hoch. An die Kapelle.

Warum müssen wir immer irgendwo hoch gehen? :-)

Ganz klar, weil wir von oben immer die schönste Aussicht haben!

Wir marschieren, ein Fuß vor den anderen. Die Luft wird dünner und die Beine schwerer.

Wir schauen in die Ferne. Sehr ihr auch den Fluss?

Und fast immer muss Martin auf mich warten

und warten.

Und er vertreibt sich die Zeit.

Nicht gerade seine Stärke, aber er hat es geschafft!

Sooo, wir sind ja immer noch nicht oben.

Jetzt aber! Völligst ferdisch! Sieht mer gar nitt, oder? :-) 

Wir gehen mal in die Kapelle rein. Völlige Dunkelheit. Nur ein paar Kerzen leuchten.

Sieht man jetzt nicht aber es ist wirklich Stockdunkel.

Wir hatten noch nie solche Anstrengungen eine Kerze für unsere Lieben anzuzünden. 

Es geht wieder abwärts.

Im Lebe warn des kei 15 Minuten....

Das Städtchen darunter ist auch sehr schön.

Nochma ein Abschluss Selfie und weiter gehts.

Georges de Verdon

Wir sind gerade ein paar Minuten unterwegs, da haben wir schon einen superschönen Blick auf den Lac de Sainte Croix. Er ist der viertgrößte Stausee in Frankreich. Der Hauptzufluss Verdon duchfließt zunächst eine der tiefsten Schluchten Europas, die Verdonschlucht, bevor er an deren westlichen Ende unmittelbar in den See fließt.

Das ist der Fluss Verdon, der sich durch die Felsen schlängelt.

Wie ihr sehen könnt, ist das Wetter heute bombe. Strahlend blauer Himmel, zwischen 25 und 31 Grad war alles dabei.

Es ist soooo beeindruckend. Fest steht, wenn wir diese Welt zerstört haben und die Menschheit längst vergessen ist, wird diese Schlucht noch viele Millionen Jahre weiter leben!

Martin war neugierig und ist da mal runter gejoggt.

Noch sieht er ganz fit aus.

Und ich warte geduldig.

Ich vertreibe mir die Zeit. 

Da pustet er schon ganz schön. Ich hab wohl vergessen ihm zu sagen, dass er mittlerweile schon Ü50 ist. Da geht das nicht mehr so flotti karotti wie früher. Aber immerhin... Nach 8 Minuten war er wieder oben ;-) 

Wir können uns gar nicht satt sehen. Ohman, es ist so schwierig die schönsten Fotos für Euch auszusuchen, denn es hätten alle Fotos potenzial auf unseren Blog zu kommen.

Bargeme

Bargeme hat ca. 200 Einwohner. 814 wurde es erstmals als Bergemulu urkundlich erwähnt.

Vom 14. bis ins 18. Jahrhundert stand der Ort unter der Herrschaft der beiden Familien Ponteves und d´Agoult. Während der Hugenottenkriege wurden zahlreiche Mitglieder dieser Familien ermordet und ihr Herrschaftssitz zerstört.

Wieder mal bleibt uns der Mund offen stehen. Es steht dort einfach perfekt.

Die Aussicht fantastisch, egal von welcher Seite

Die Burg zerstört.

Und das Örtchen iss einfach nur knuddellisch.

Und Martin iss immer noch ferdisch von seinem Sprint.

Und der kleine Friedhof

Früher waren sie wohl wirklich kleiner. Dort sind alle Briefkästen der Bewohner aufgestellt.

Ich dachte Martin hätte die Briefkästen fotografiert, aber er hatte wohl nur Augen für mich :-)

Noch ein Selfie

Und wir sagen "Au revoir" Bargeme.

Wir verabschieden uns aus diesem kleinen, wunderschönen Ort und fahren weiter nach

Castellane

Hier halten wir uns nur kurz auf. Im Vergleich zu den Orten die wir heute gesehen haben, würde ich sagen Castellane ist leider auf dem letzten Platz gelandet.

Okay, der Fels mit dieser kleinen Kapelle ganz oben sieht schon beeindruckend aus, aber ansonsten ist es eher ganz OK.

Eine kleine Kirche von Innen und von Außen.

Und eine kleine unscheinbare Kapelle

Und hier braucht jemand ne Abkühlung.

Wieder "On The Road" kommen wir schhhon wieder an einem wundervollen Stausee vorbei. Er liegt auf einer Höhe von 880m. Auch hier bildet den Zu- und Abfluss der Fluss Verdon. 

Mit dem Aufstauen des Wassers wurde das namengebende Dorf Castillon überflutet.

Der Wind zerzauselt mich. Martin auch???

Die Fläche des See´s beträgt 5 Quadratkilometer und hat einen Speicherinhalt von 150.000.000 Kubikmeter Wasser.

Leider können wir hier nicht ewig bleiben, drum geht es nach einer kleinen Snackpause weiter.

Entrevaux

In Entrevaux kommen wir schon ziemlich spät an. Ist gar nichts mehr los. Wie gestern abend in Sisterone. Keine Menschenseele mehr.

Entrevaus kommt von Entre = zwischen und Vau = Tal und hat seinen Namen schon seit dem 13. Jahrhundert.

Um es mal vorweg zu nehmen, NEIN zu der Zitadelle laufen wir heute nicht mehr rauf.

Einmal ohne Olivia,

und einmal mit Olivia. Ich werde gestalkt.

Der Eingang zur Altstadt

Der Bäcker und der 

Knasti

So, jetzt ist es aber genug für heute, es geht zu unserer Unterkunft nach 

Carros

Wir haben schließlich noch was schönes vor heute Abend und werden sogar abgeholt und fahren in die sehr schöne Altstadt Carros.

Wir laufen zu einem süßen kleinen Italiener. Der ein oder andere hat die beiden bestimmt schon erkannt. 

Sven und Annette waren zufällig zur gleichen Zeit am gleichen Ort.

Vielen lieben Dank für den schönen Abend!

Wir drehen noch eine Runde durch die Altstadt und wir müssen sagen, auch wenn es schon dunkel ist, sie ist einer der schönsten Altstädte am heutigen Tag.

So, während ich noch schnell die letzten Bilder eingestellt habe, schnarcht Martin schon vor sich hin. Ich werde es ihm gleichtun. Mal sehen wer heute lauter schnarcht.

Mit einem letzten Bild Carros bei Nacht, sagen wir "Bonne Nuit" und freuen uns schon auf morgen.Dort wo es am hellsten leuchtet liegt Nizza und da geht es unter anderem morgen hin.

Achja, und Fränze... Danke für Deinen Gästebucheintrag. Gerne haben wir Deinem Wunsch entsprochen und waren rein zufällig heute direkt an Deinem Lieblingsort.

Und auch der lieben Jasmin ein dickes Danke für Ihren Gästebucheintrag. Sie hat sich schon vor einiger Zeit verewigt und somit war sie die allererste. Das hat uns wahnsinnig gefreut!