23.09.2025

Tag 11: Pau - Biaritz

Pau

Einen wunderschönen guten Morgen aus Pau.

Wir haben heute in einer Villa übernachtet bei Sophie. Wir waren in einem sehr schönen geräumigen Zimmer im 2. Stock. Da die Räume ja viel höher sind, gab es auch mehr Treppen. Also, gemäß unserem Motto: "Augen zu und hoch" haben wir auch diese Aufgabe sehr gut gemeistert. 😂

Wir starten mit einem sehr leckeren Frühstück in den Tag. Das Ei, das Martin gegessen hat, war bestimmt gaaaanz frisch. 😋

Die Hühner haben uns beim rausgehen schon an der Tür begrüßt.

Von Sophie bekommen wir noch 2 weitere Städtetipps und so starten wir erstmal mit dem Schloß in Pau, kommen aber erst noch an der Kirche Saint Martin vorbei.

Selbstverständlich müssen wir hier auch rein.

Dann entdeckt Martin den heiligen Saint Martin. Er findet er hat sogar ein bisschen Ähnlichkeit mit ihm. Vielleicht vor 30 Jahren... 😜😅😂🥰

Und dann sind wir endlich am Schloss.

Im übrigen haben wir ja auch unser Bärenherz Bärchen mitgenommen. Das hat sich jetzt die letzten 10 Tage in unserer Tasche gelangweilt. Das musste jetzt mal frische Pyrenäen Luft schnuppern. 🫣 Wer findet´s?

Achtung, Doppelkinngefahr!!!

Bevor ich es vergesse... Hotel de Ville in Pau 😅

Sooo, weiter geht´s am Schloss.

Wie ihr seht haben wir auch wieder fantastisches Wetter. 

Und das meinten wir eigentlich. Da steht so ein schönes Schloss und die Umgebung wird dem einfach nicht angepasst. 

Oh, Martin hat falsch geparkt, ich glaub ich muss ihn abschleppen.

Auf dem Weg nach Oloron ein schönes Bergpanorama

Oloron-Sainte-Marie

Hier machen wir auch einen kleinen Stopp. Gefällt uns auf Anhieb sehr gut.

Und ne Kirche hat das Ort auch.

Upsi, da weht ja die Deutschlandfahne 🤭

weiter gehts nach

Navarrenx

Der Ort ist umgeben von einer Festungsmauer, wir parken außerhalb. Wollen rein laufen. Iss aber noch nix zu sehen.

Unterdessen stellt Martin sein Können unter Beweis.

Wir nähern uns,

noch näher

ui, sind fast da.

Treppen hoch, nix dahinter, also wieder runter.

Gut, dann lassen wir uns vom Skydrive Express reinfahren.

Hier gibt es einige Archäologische Ausgrabungen

Das Theater

Ein Brunnen mit noch einer Quelle. Gaaanz unten rechts. 

Und beim rausfahren haben wir auch nochmal einen schönen Blick auf die Anlage.

Und davor

Sauveterre-de-Bearn

Während des Mittelalters befand sich hier eine der wichtigsten Brücken auf der Straße nach Spanien. Noch heute zeugt der mittelalterliche Ortskern von der damaligen Bedeutung.

Achtung 🙋‍♂️: Hotel de Ville

Was für eine wundervolle Weitsicht.

Oh, das Haus braucht ein wenig Hilfe

Da fahren wir mal lieber, bevor es noch einstürzt.

Salise-de-Bearn

Ein süsses kleines Städtchen.

Da können wir durch den Fluss laufen.

Bideche

Diese Burgruine kriegen wir nur im vorbeifahren mit.

Bayonne

Eine wunderschöne Baskenmetropole am Zusammenfluss Nive und Adour und ist bekannt dafür, dass hier das Bajonett erfunden wurde.

Wir parken direkt am Fluss Adour

Vorbei an einem Park,

Die Frucht einer Magnolie

Wir steuern erstmal die Kathedrale Sainte Marie an, die können wir nämlich schon von weitem duch die engen Gassen erkennen.

Und wieder sehen wir richtig alte Häuser.

Aber jetzt gehen wir erstmal rein. Die Kathedrale wurde im 13. und 14 Jahrhundert im Stil der Gotik erbaut.

Das obere Bild war locker 5x5 Meter groß.

Wir schlendern noch ein bisschen durch den Innenhof, wo eine Ausstellung der früher getragenen Kleidung stattfindet. Es beginnt mit 1820.

Ungewöhnlich hoch und schmal ragen die Fachwerkäuser in den Himmel.

Wir finden, die Häuser ham was. 

Wir werfen nochmal einen kurzen Blick auf Chateau Neuf,

und auch Chateau Vieux. Es liegt auf der anderen Seite des Flusses Adour.

Die alte Burg wurde im 11. Jahrhundert über den Resten des antiken Castrums errichtet und dient heute als Kaserne. Also machen wir uns nicht die Mühe dort hin zu laufen.

Auf dem Weg zum Auto nehmen wir noch ein paar Schnappschüsse mit.

Und da steht er noch, unser Skydrive Express und wartet geduldig auf uns. 😅

En bisschen vollgeschissen seit der letzten Unterkunft. 😂

Soooo, und nun gehts weiter nach 

Biarritz

Wir haben nun das weiteste unserer Ziele erreicht, ab jetzt geht es wieder Kilometer um Kilometer in Richtung Heimat. Außerdem haben wir nun Halbzeit erreicht.

Die 3000 km haben wir noch nicht geknackt, aber morgen werden wir sie haben. 🥳

Gründungslegende

An der Küste leben einige Basken ärmlich vom Fischfang. Das schöne junge Mädchen Miarritze hat einen Traum: Gott verspricht ihr, die Seele seines Dieners Martin (Aha... 🤔) in ihr entlegenes Land zu schicken. Er werde als bunter Vogel erscheinen, der einen Fisch mit goldenen Schuppen im Schnabel trägt, als Zeichen des Reichtums, der den armen Leuten an der Küste geschenkt werde. Die Bewohner finden einige Tage später tatsächlich einen Eisvogel (frz. Martin-pêcheur, „Martinsfischer“). Durch Miarritze veranlasst bauen sie Schiffe, um auf Walfang zu gehen. Eines Tages strandet ein Schiff, Miarritze nimmt die Seefahrer, die sich Biarrins nennen und aus der Gascogne kommen, auf. Sie wird die Frau des Anführers und daraus entsteht der Name der Stadt Biarritz.

Als erstes gehen wir an den Strand und wollen bisschen die Füße ins Wasser halten. Aber die See ist zu rau und der Wind zu kalt.

Es ist wirklich wunderschön hier. Wenn nur der Wind nicht wäre...

Die Wellen schwappen teilweise über die Kaimauer.

Wir laufen weiter bis zur Rocher de la Vierge - der Jungfraueninsel.

1864 wurde die Marienstatue auf dem Felsvorsprung aufgestellt, um an die sichere Rückkehr der örtlichen Fischer zu erinnern und um als Schutzheilige diese auch künftig zu unterstützen.

Von Napoleon III. stammte die Idee, den Jungfrauenfelsen mit dem Festland zu verbinden.

Jetzt haben wir den letzten Stein endlich nach 2 1/2 Jahren wieder ausgewildert, da findet Martin schon wieder den nächsten. 🫣

Einmal Loch mit uns,

einmal Loch ohne uns.

Und die Möwe kackt der Maria uff de Kopp. 

So, jetzt müssen wir aber dringend zurück, denn erstens, wir haben Hunger und zweitens tun Olivia soooo die Füße weh.... Beides zusammen eine Kombi die nicht gut ist. 😂

Also ab ins nächste Restaurant. Sehr lecker, sehr gemütlich und die Bedienung sehr nett.

Gegrillte Garnelen mit Pasta für Olivia

gemischte Fischplatte mit Pasta für Martin.

Und Creme Brulee und Sangria für uns beide. 

Was gibt´s besseres...

Und mit über 23.000 Schritten fallen wir Hundemüde ins Bett.