27.09.2025

Tag 15: Tours - La Motte Beuvron

6. Chateau Chenonceau

Im 16. Jahrhundert erbauten Thomas Bohier und seine Gattin Katherine Briconnet das Schloss Chenonceau über den Fluss Cher, wofür die Burg und die befestigte Mühle der Familie Marques zerstört wurden.

Wie schön das Schloss noch im Nebel liegt. 

Wir starten mit unserem Rundgang im Wachraum. Wie der Name schon sagt, hier hielten sich die mit dem königlichen Schutz beauftragten Wachleute auf.

Das ist die Kapelle.

Hier sind wir im Schlafzimmer der Favoritin des Königs Heinrich II., Diana von Poitiers, welcher er Chenonceau schenkte. 1559 nach dem Tode Heinrich II., welcher bei einem Turnierkampf vom Kapitän der schottischen Garde, Gabriel Montgomery, getötet wurde, forderte seine Witwe Katharina von Medici das Schloss Chenonceau von Diana zurück und überlies ihr dafür Chaumont-sur-Loire. (das wird unser nächstes Schloss sein)

Das grüne Kabinett

Es wird so bezeichnet aufgrund der Lieblingsfarbe Katharina de Medicis, von der die aus dem 16. Jahrhundert stammende und im Originalzustand erhaltene Decke zeugt, die ihr einstiges Arbeitszimmer überspannt. Die nach dem Tod ihres Gatten König Heinrich II., zur Regentin aufgestiegene Katharina regiert

Die Bücherei

In diesem kleinen, an ihr Arbeitszimmer angrenzenden Raum, hatt Katharina de Midici ihre umfassende Bibliothek eingerichtet. 

Die Kassettendecke stammt aus dem Jahr 1525 und ist aus Eiche, im italienischen Stil mit kleinen Hängedekorationen. Sie ist eine der ersten in Frankreich bekannte Kassettendecke.

Von hier aus hat man einen wundervollen Blick auf den Cher, die Insel und den Garten der Diana von Poiters.

Die Galerie

1576 ließ Katharina de Medici eine Galerie über der Brücke Diana von Poitiers von Jean Bullant erbauen. Diese 60 Meter lange, 6 Meter breite und von 18 Fenstern erhellte Gallerie ist ein prächtiger Ballsaal. Sie wurde 1577 anlässlich der von Katharina de Medici zu Ehren ihres Sohnes, König Heinrich III., gegebenen Feierlichkeiten eröffnet.

Die Küchen

Sie befinden sich in den riesigen Auskellerungen, welche durch die ersten beiden Pfeiler im Flussbett des Cher gebildet wurden.

Das ist die Hinterküche, ein niedriger Raum mit 2 Kreuzrippengewölben. Der Kamin aus dem 16. Jahrhundert ist der größte im ganzen Schloss. Daneben befindet sich der Brotofen.

Die Speisekammer zur Lagerung der Nahrungsmittel.

Die eigentliche Küche

Das Speisezimmer für die Bediensteten und früher für die Edelleute um Louise von Lothringen.

Das ist die Fleischkammer, in der noch heute die Haken zum Abhängen des Wildbrets zu sehen sind, sowie die Holzblöcke, auf denen das Fleisch ausgenommen wurde.

Salon von Franz I.

Salon Ludwig XIV.

Als Erinnerung an seinen Besuch auf Chenonceau am 14.07.1650 schenkte Lundwig XIV. viele Jahre später seinem Onkel, dem Herzog von Vendome, sein Bildnis von Rigaud - versehen mit einem großartigen Rahmen.

Und einen schönen Blick hatte man auch aus dem Zimmer.

Der Vorraum und die Treppe.

Das Schlafzimmer der fünf Königinnen

Es wurde nach den beiden Töchtern und drei Schwiegertöchtern von Katharina de Medici benannt.

Das Schlafzimmer von Katharina de Medici

Die Kassettendecke aus Holz ist vergoldet

Kupferstichkabinett

Vom Schlafzimmer der Katharina von Medici aus gelangt man zu zwei kleinen Räumen, welche das Kupferstichkabinett bilden. Das Kabinett vereint eine komplette und vielseitige Sammlung von Zeichnungen, Radierungen und Kupferstichen, welche das Schloss zu verschiedenen Epochen zeigen.

Und die wunderschöne Decke.

Die Galerie Medici

Schlafzimmer von Louise von Lothringen. 

Das dunkelste aller Zimmer. Nach der Ermordung ihres Gatten durch den Mönch Jaques Clement zog sich Louise von Lothringen auf Schloss Chenonceau zurück, in Andacht und Gebet. Sie lebte umgeben von einer kleinen Anzahl treuer Anhänger und kleidete sich nach der königlichen Etikette nur noch in weißer Trauerkleidung, weshalb sie die weiße Königin genannt wurde.

Soooo, und dann gehts raus. Der Nebel hat sich verzogen.

So, da ham mer das Bärchen auch mal wieder rausgelassen. 😅🥰

7. Chateau Chaumont-sur-Loire

Das Schloss Chaumont wurde von 1465 - 1510 gebaut. Es führt nur eine Zugbrücke hinein. 1560 kaufte die verwitwete Königin Katharina de Medici das Schloss und erzwang von Diana Poitiers, der Mätresse ihres verstorbenen Gemahls König Heinrich II. den Tausch gegen das von Katharina geliebte Chenonceau. Diana mochte das Schloss nicht und zog sich auf Ihren Besitz Anet zurück.

Wir gehen erstmal durch die schöne Parkanlage.

Teilweise wird in diesem Schloss auch wieder Kunst ausgestellt. 

Der Eingangsbereich

Die Kapelle

Der Ratssaal

Das Zimmer vom Asterologen Ruggieri

Das Caterine de Medici Zimmer

Das Einzimmer Apartment war je nach Tageszeit Wasch- und Ankleidezimmer, Schlafzimmer oder Empfangszimmer. Von einer Empore aus, konnte der Hausherr ohne den Raum zu verlassen an den Gottesdiensten in der Kapelle teilnehmen.

Saal der Wachen.

Geile Truhe, die würden wir auch nehmen.

Das Arbeitszimmer

Ein paar Restbestände unrestauriert.

Das Esszimmer

Die Bibliothek

Kleiner Salon

Das Billiard Zimmer wieder mit ner geilen Decke

Großes Empfangszimmer

Weiter gehts in die Stallungen.

Was der arme Elefant da macht, das ist uns allerdings ein Rätsel und technisch eigentlich auch unmöglich. 🤷🤷‍♀️

Auf jedenfall hatten sie ne Menge Gäule.

Der Sattler

Der Fuhrpark

Wir spazieren noch ein bisschen durch den Park.

Oh nein, sie haben Pinoccio gefangen genommen. 🤥

Unterwegs mal wieder so ein Zufallsfund.

8. Chateau Valencay

Schon 1540 begonnen, jedoch erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrundert fertiggestellt.

Bevor es aber los geht, müssen wir erstmal Nahrung zu uns nehmen. Zum Glück hatten wir noch so viel vom Vortag übrig. 😋

Da iss es...

Ei dann gehn wir mal rein.

Der Eingangsbereich

Das Musikzimmer

Der Blaue Salon

Der große Salon

Das Modell

Die Garderobe

Da gehören natürlich auch die Säbel dazu.

Mal wieder ne Decke aber ich weiß nitt mehr wo 😅

Das Arbeitszimmer

Zimmer von Prinzessin Benevet

Ohje, sieht unbequem aus. 

Der grüne Salon

Hier hat der König von Spanien genächtigt.

Unn der Prinz von Talleyrand

Mit wem unterhält er sich denn jetzt? 🤣

So, zum Schluss gehen wir wieder in den Keller. 

Der Weinkeller

Und auch hier wieder die Küche im Keller.

Wir erkunden noch ein bisschen das Außengelände

und machen Quatsch

und gehen über die große Treppe zurück zum Skydrive-Express und zum letzten Schloss für heute.

Und auf dem Weg zum nächsten Schloss.... Achtung ☝️ Hotel de Ville

9. Chateau Chambord

Das Jagdschloss von Franz dem I. in den Wäldern der Sologne gehört schon seit 1981 zum UNESCO Welterbe. Es überragt alle Loire Schlösser allein durch seine Größe. Es zählt 426 Räume, von denen 60 Prunkräume mit Tapisserien, Bildteppichen aus dem 17. Jahrhundert besichtigt werden können. Und wir waren drin. 🥰

Dazu zählen 77 Treppen und 282 Kamine. Auf eine Idee Leonardo da Vincis, den König Franz I. 1517 an seinen Hof berufen hatte, soll die Doppelwendeltreppe zurückgehen, auf der man gleichzeitig auf- und abschreiten konnte, ohne einander im Weg zu sein. Sie gewährt separaten Zugang zu jedem der 4 Apartments pro Etage und erhebt sich im Zentrum des Donjon. Auf ihn führt eine 4,5 Kilometer lange Landschaftsachse zu, die zusammen mit dem Sonnenkönig Ludwig XIV. beauftragten Gartenanlagen seit 2017 originalgetreu wiederhergestellt ist.

Der Park zu dem Schloss hat eine Größe von 5.440 Hektar. Ihn umfasst eine Mauer von 32 km Länge. Als wir wieder rausgefahren sind, haben wir auch die ein Wildschwein gesehen. 

Schon von weitem können wir nur erahnen, was heute auf uns zu kommt.

Dieses Schloss ist einfach großartig.

Wir treten durch die Tür,

und unser Blick fällt direkt auf diese gigantische Treppe.

Na dann starten wir mal. Zum Glück haben wir nen Plan bekommen. Ohne... Undenkbar.

Wir starten mit der Bourbon (französisches Adelsgeschlecht) Halle.

Danach geht es erst nochmal runter in den Keller... Genau, in die Küche.

Der Vorraum der Küche noch völlig unspektakulär, bis auf die Decke.

Da hat sich 1722 irgendjemand verewigt.

Und DIE Küche. Wahrscheinlich nur eine von vielen, aber wir hatten nur Zugang zu einer.

Nochmal zurück in die Bourbon Hallen. Jeder Bewohner hatte wohl seinen eigenen Turm.

Als nächstes werden wir nochmal in den französischen Garten gelotst,

wo wir nochmal einen unbeschreiblichen Blick auf das Schloss haben.

Hier gehts zur "Salle des Illustres" - die Halle der Erlauchten.

Salle des Chasses - Das Jagdzimmer

Das Jagdkabinett

Zwischendurch gehts immer mal wieder raus über die Balkone

Und schon sind wir in der 1. Etage. Hier wohnte ein gewisser Francis.

Sein Arbeitszimmer

und seine Garderobe

Und wieder gehts in den nächsten Turm zu ihrer Majestät der Königin.

Das Schlafzimmer der Königin

Das Empfangszimmer für festliche Anlässe.

Zweites Vorzimmer

Das Schlafzimmer des Gouverneurs

Ein Gemälde von Marie Antoinette

Die Kapelle

Es folgen die Gemächer von König Louis XIV.

Die Gemächer der Prinzessin

Die Toilette 🙈

Und hier ist das Theater von Louis XIV.

Das Museeum des Grafen von Chambord

Nun gehts in die Zweite Etage.

Wie in jeder Etage ist es hier auch der Kreuzgang, den diese Etage ausmacht.

Jagdtrophäen

Und das Wildschwein das wir nachher noch sehen werden.

Wir müssen noch einmal um den Turm rumgehen,

Bis es dann in die 3. Etage geht.

❤️

Und dann stehen wir draußen.

Ein Gefühl, das absolut unbeschreiblich ist.

Wir können jetzt einmal komplett drum rum laufen.

Und nochmal schnell ins Treppeninnere gelubscht.

Und schon sind wir wieder draußen und total geflasht von dem Schloss. 🥰

Noch ein Abschluss Selfie,

mit dem Wunsch jetzt auch dort oben sein zu können. 

Ab gehts in die nächste Unterkunft. Wir sind platt und unheimlich glücklich über diesen wundervollen Tag. Chateau Chambord war unser absolutes Highlight heute.