29.09.2025

Tag 17: Paris

Paris, die Stadt der Liebe. Wir haben uns jetzt nicht in die Stadt verliebt, aber vielleicht sind wir es auch einfach falsch angegangen.

Wir sind mit dem Fahrrad durch Paris gefahren, aber für alle die das evtl. auch vorhaben, macht es nicht! Aber dazu später mehr.

Wir starten an der Seine.

Naja, auf dem Weg dorthin sehen wir schon den Invalidendom mit seiner beträchtlichen goldenen Kuppel.

Es ist ganz schön was los auf der Seine.

Auch hier leuchtet das Gold in der Sonne.

Und die Touri Schiffe sind voll bis auf den letzten Platz.

Weiter gehts zum Grand Palais mit seiner riesigen, 15.000 Quadratmeter großen Glaskuppel, die von eleganten Stahlsäulen getragen wird,

mit seiner beeidruckenden Statue auf dem Dach, der "L´Harmonie triomphat de la Discorde" - die Harmonie triumphiert über die Zwietracht.

Gleich gegenüber befindet sich der Petit Palais

mit seinem vergoldeten, mit Muschelornamenten verziertem Portal,

sowie seinen kolossalen Säulen, dem opulenten Figurenschmuck, und der zentralen Kuppel.

Der Place de la Concorde ist im Zentrum von Paris und wurde von Louis XV. anglegt, 1792 aber in Place de la Révolution umbenannt. Ein Jahr später führte man hier Ludwig den XVI. zum Schafott. 2500 sollten ihm folgen, darunter auch Königin Marie-Antoinette.

In der Mitte ziert ein 23m hoher Obelisk den Platz. Der Monolith aus dem Tempel des Pharao Ramses II. kam als Geschenk des ägyptischen Vizekönigs nach Paris.

Außerdem befinden sich auf dem Platz die beiden Brunnenanlagen aus dem 19. Jahrhundert.

Er ist mit 70.000 Quadratmetern der größte Platz in Paris und bis auf das Hotel de Crillon und das Marinemuseum an der Nordseite unbebaut.

Im angrenzenden Jardin des Tuileries können wir sogar schon den Eifelturm sehen.

Katharina de Medici ließ den Park 1564 vor dem Louvre anlegen.

Der Park eignet sich wunderbar zum verweilen und spazieren gehen. 

Die dort stehenden grünen Stühle werden von den Parisern genutzt um zu entspannen, sich mit Freuden zu treffen, oder einfach nur die Mittagspause zu genießen.

Das machen wir auch mal. 🥰

Wir laufen weiter zum Louvre. Durch den Park müssen wir leider die Fahrräder schieben. Trauen uns aber auch wirklich nicht zu fahren obwohl soooo viel Platz dort ist. Wissen jetzt nicht genau ob uns das beruhigen oder oder eher Angst machen soll. 😬🤔🥴

Irgendwie fühlt man sich doch gleich beklommen. 

Und da steht es, das Musée du Louvre.

Nach der Übersiedlung des Hofes nach Versailles 1682 nutze Louis XIV. den Louvre als Ausstellungsort für seine Gemäldesammlung. Seit 1793 ist der Louvre öffentlich zugänglich.

Die gläserne Pyramide kam erst 1989 dazu und dient als Torbau. Durch das unterirdische Foyer gelangt man in die Saalfluchten, Kabinette und glasüberdachten Innenhöfe.

Das Ding ist einfach riesig. Wir bräuchten mit Sicherheit 2 Tage um jeden Qudratmeter des Museums zu erkunden.

Der Triumpfbogen von 1805, der Arc du Carrousel.

Und mit Baustelle, das wird uns die nächsten Tage noch begleiten.

Der Palais Royal. Auch hier kommen wir um Baustellen nicht drum rum.

Als wir uns mit unserem Rad endlich durch die Baustelle durchgekämpft haben, kommen wir in einen schönen Park mit Springbrunnen.

Auch hier trifft man sich und zu entspannen.

Und nicht so schön, die überfüllten Mülltonnen und der Invasion von Tauben.

Saint-Eustache, die zweitgrößte Kirche von Paris

Sowas sieht mal auch in der Kirche...

Und nochmal von der anderen Seite.

Die einstige Handelsbörse.

Im Centre Pompidou machen wir mal ne kleine Mittagspause und genießen die Stimmung auf dem Platz. 3 Jungs studieren ihren Breakdance ein.

Martin genießt die Atmospäre und seinen Hugo,

und sein Risotto,

Während ich ein französische Zwiebelsuppe esse. Und das Beste an der Suppe, sie schmeckt genauso wie meine Mum sie früher immer gemacht hat. Hab sie gleich mal für nach dem Urlaub bestellt. 😋

Achtung ☝️ Hotel de Ville. Hier ist jetzt mal keine Baustelle, sondern irgendeine Veranstaltung

Er ist angepieselt... 

Wir fahren nochmal über die Seine,

Und entdecken noch die Kirche Saint-Paul-Saint-Louis

Und als wir weiter an der Seine entlang fahren.... Tataaaaa.... Da iss es von der anderen Seite.

Achtung ☝️ Hotel de Ville

Zum Glück hab ich es noch rechtzeitig gesehen, denn jetzt ist mein Martin wieder happy. 🥰

Und ich muss mich wie immer erst richten. 😂

Soooo und nun kommen wir zur Notre Dame. Das Beste haben wir uns extra für den Schluss aufgehoben... Aber was sollen wir sagen... erstmal haben wir sie uns viiiieeel größer vorgestellt. 

Zweitens, ist es die absolute Massenabfertigung. 

Unser Spruch war immer bei so Massenansammlungen: "Na die wollen alle das selbe wie wir"

Die Messe wird abgehalten und außen herum rennen die Touris durch die Gänge. Das kennen wir aus anderen Kirchen anders. Da ist während der Messe die Kirche zu. In regelmäßigen Abständen gibt es eine Lautsprecherdurchsage in mehreren Sprachen: Leise bitte, und psssst. Halten sich nicht viele dran.

Aber am allerschlimmsten sind die Japaner. Die rennen da durch als wären sie auf der Flucht. Links wird gefilmt und nach rechts wird geguckt. Sie rempeln Dich an, ziehen ihre Frauen hinter sich her und nehmen Null komma Null Rücksicht auf die anderen und darauf, dass sie in einer Kathedrale sind. Bei einigen Damen fallen die Brüste bald raus. Kopfbedeckungen werden nicht abgenommen und wir glauben, dass man so einige ausselektieren könnte, die sich dem Kleidungsstil in Kirchen nicht anpassen können. In Spanien werden sie zumindest nicht so eingelassen.

Die Kathedrale ist sehr schön, zumindest das was man davon sehen kann,

Aber uns fehlt hier leider der "Wow"-Effekt.

Aber der krönende Abschluss war einfach der Souvenier Shop am Ausgang IN der Kathedrale. 🤦‍♀️🤦

Zum Glück sind wir wieder draußen,

Und Martin kriegt erstmal die "Meckerziege"

Na also, geht doch! 😛

Auf dem Weg zurück kommen wir noch an der Conciergerie und der Sainte-Chapelle vorbei. Marie-Antoinette, der Revolotionsführer Robespierre und weitere 2500 Menschen hatten hier ihre letzte Station auf dem Weg zur Guillotine, denn hier befand sich das Revolotionsgericht und das Gefängnis.

Leider ist es noch zu früh mit dem Zug und den Rädern wieder zurück zufahren. Zwischen 16:30 Uhr und 19:30 Uhr dürfen wir die Räder nicht mit in den Zug nehmen. Wir fahren über die Pont Neuf,

am Dome des Institute de France vorbei,

und plötzlich steht er einfach vor uns, der Eifelturm.

Okay, eigentlich stand er für morgen auf dem Plan, dann nehmen wir ihn halt heute mit. 😅

Okay, immer noch zu früh für den Zug und die läppichen 22 Kilometer schaffen wir doch locker in 1 1/2 Stunden... 💪👍

NICHT!!! 😫 Der Verkehr ist die Hölle und überalle Ampeln. Unfassbar wieviele Ampeln es auch für Radfahrer gibt. Und wirklich fast alle immer rot. An wirklich jedem Zebrastreifen müssen wir halten.

Nach über 2 Stunden kommen wir endlich in Versailles an. 😅

Nochmal am Schloss vorbei,

Und dann haben wir nen kleinen Italiener gefunden, der uns in sein Kellergewölbe führt. 

Lasagne für mich,

und Gnocci für Martin.

So, und dann fallen wir schlagskaputt ins Bett.