11.06.206
Jerez de la Frontera
Als nächstens sehen wir direkt das Alcazar de la Frontera.
Der freundliche Kutschenfahrer winkt uns freudig zu. Naja, wenn ich ihn ran zoome, befürchte ich, er schimpft eher mit mir. Aber wisu denn bluß? 🤔
Naja, egal. Wir gehen mal rein.
Geil, wir sind die ersten drin. Keiner vor uns. 😅🥳
Erstmal haben sie ein großes Modell so wie es früher war.
Wir gehen zuerst in den Innenhof.
Weiter geht es in eine alte Moschee
und ab in den nächsten Raum.
Anliegend ein kleiner Innenhof / Garten
Im nächsten Raum ist eine alte Olivenpresse aufgestellt. Sie wurde meist durch Esel betrieben.
Einen Raum weiter finden wir eine richtig große Olivenpresse. Sie war locker 10 Meter lang.
Wieder kommen wir in einen Garten. Dieses Mal ist er um einiges größer.
Und hier steht Martin in der Tür der Ankleidekabinen.
Königin Isabella I. hat das Baden dort schrittweise verboten, da mittlerweile beide Geschlechter dort gemeinsam badeten und es dort zunehmend wilder zu ging. 🙈😅
Und hier wurde das damalige Hammam angeboten.
Und hier dürfen wir einen Blick von oben drauf werfen. Das sind die aktuellen Ausgrabungen.
Und die andere Seite.
Nochmal ein Blick über den Garten
und über die Bäder.
Der alte Brunnen
Das Dach über den Umkleidekabinen und Hammam
Gut, dass wir im gleichen Tackt ticken. Das wär ja sonst nicht auszuuhalten. 😂😂😂
Wir latschen mal hoch auf die Zinnen
und schauen uns alles ganz genau an.
mit Blick über die Stadt.
Ob er toll ist? Naja, schon schönere Ausblicke gehabt. 🥰
Aber DER Blick iss toll.
Und wieder mal geht´s nach oben. Warum nur müssen wir überall hoch laufen? Erst recht bei so einer Hitze? 🤷♀️🤷
Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie hoch so eine Stufe früher sein konnte. Die waren doch alle noch kleiner als ich und die hatten bestimmt auch kürzere Beine. Die armen. Ich bedauere sie jedes Mal wenn ich solch hohe Stufen hoch laufe. Puh, endlich oben angekommen... 😅
Martin hängt schon die Zunge raus. 😛
Der Blick hier oben ist ein bisschen schöner.
So, jetzt gehen wir aber wieder runter
und steigen nochmal ab in die Katakomben.
Diese Apotheke gehörte früher zum alten städtischen Hospital de Santa Maria. Sie diente der reinen Armenfürsorge. Im 19. Jahrhundert finanzierte die Stadtverwaltung dort Medikamente, die unentgeltliche an bedürftige Bürger ausgegeben wurden.
Die unentgeldliche Abgabe endete schrittweise mit der Einführung des staatlichen Gesundheitssystems im 20. Jahrhundert. Durch die Schaffung moderner, landesweiter Sozial- und Gesundheitskassen wurden die alten kommunalen Wohlfahrtskrankenhäuser und deren karitative Apotheken überflüssig.
Noch ein Stockwerk nach oben und wir haben einen tollen Ausblick auf die Kathedrale. Da machen wir uns jetzt hin.
Wir sind schon fast da.
Schon angekommen, entscheiden wir uns glücklicher Weise dafür, erst zu unserer gebuchten Pferdeshow zu gehen.
Mehr dazu verraten wir später.
Erstmal suchen wir uns ein Plätzchen...
und frühstücken einen Käsekuchen.
Auf dem Weg zur königlichen Reitschule, sehen wir einiges schönes. 😍
Nochmal ein schnelles Selfie
Und noch eins.
Und überall in der Stadt stapeln sich die Sherry Fässer.
Fast da.
Wir lunsen schon mal durch den Zaun rein.
Dann stehen wir gefühlt nochmal ne halbe Stunde an der Kasse an, um unsere reservierten Tickets abzuholen. Aber dann geht´s endlich rein.
Erstmal viel grün.
Das Grün lichtet sich.
Und dann sitzen wir endlich in der Reithalle und haben einen richtig tollen Platz mittig.
Einmal nach links geguggt,
einmal nach rechts geguggt
und einmal König Felipe begrüßt.
Es ist so schade, dass man nicht wenigstens mal zum Schluss ein Foto machen durfte. Es waren wirklich schöne Pferde. Fast alles Andalusier. Wußtet ihr denn, das bei solchen Pferdeshows fast immer nur die Hengste mitmachen? Die setzen nämlich die Choreography besser um als die Stuten. Iss bei uns Menschen grad umgedreht. 😅 Bei einigen zumindest. 🤣
Die Reithalle von außen.
und die Boxen für die Pferde.
Das Anwesen im Kleinformat.
Wir dürfen noch einen Blick in die Räumlichkeiten werfen.
Und es geht wieder raus.
Fazit: Im großen und ganzen ganz nett, aber wir bräuchten die Pferdeshow nicht noch einmal.
Jetzt geht es aber endlich zur Kathedrale. Auf dem Weg dorthin finden wir diese kleine Kirche.
So, da sind wir wieder an der Kathedrale Jerez de la Frontera.
Das war heute morgen, da haben sich unzählige Menschen vor der Kathedrale getummelt. Und nun sind wir wieder fast alleine. Das ist einer der Gründe warum wir froh waren, nicht heute morgen reingegangen zu sein. Und außerdem hätten wir auch nicht gedacht, dass es so lange dauert, bis wir an der Reitschule an unsere Tickets kommen. Also alles richtig gemacht.
Nochmal von der Seite
Und der Turm dazu.
Die Restauratorin hat es Martin angetan. Ihre Arbeit fand er total interessant. Auf die Frage, warum er so viele Fotos von ihr macht, meinte er nur trocken: "Sie soll doch auch die Möglichkeit bekommen in unserem Blog aufzutauchen!" 🤣
Das hinter dem Altar befindliche Museum haben wir erst gesehen, als uns eine Mitarbeiterin gefragt hat, ob wir auch war waren. Zum Glück, sonst hätten wir nicht die 2 Minions gesehen. 😅
Aber eigentlich hätte ich das folgende Bild nicht machen dürfen. Das "Bitte nicht fotografieren Schild" hab ich erst danach gesehen. 🤷♀️
Ach ist das süüüüüß. 😍
Hinter dem Museum ist noch ein kleiner Garten.
Und zum Abschluss brauchen wir ja auch wieder ein Beweisfoto, dass wir auch wirklich hier waren.
So, die Temparaturen steigen wieder, wir wollen zurück ans Meer. 🥵
Überall hängen hier die Blumentöpfe. Das sieht so schön aus. 😍
Juchhuuuu, endlich ins Meer hüpfen. Es ist immer noch total windig und die Sicht nach Cadiz ist deshalb einfach mega gut.
Was eine wunderschöne Liebeserklärung 🥰🥰🥰
Nach meiner Liebeserklärung und einer Abkühlung machen wir uns fertig um zum Tapas Essen zu gehen.
Tomatensalat mit fritierten Garnelen und Zitronenvinigrette
Garnelen in Knobisoße
Und Patatas. Wir kennen es eher als Omlett, aber so war es auch lecker.
Martin iss sauer, weil ich lauter Krümel auf dem Oberteil hab.🤣
Schnell weggemacht, jetzt iss es besser.
Jetzt bin ich sauer, weil Martin sauer war. 🤣
Und jetzt ham mer uns wieder lieb. ❤️
Im übrigen sind Tapas hier wirklich soooo günstig und soooo reichhaltig. Schade, dass man in Deutschland beim Tapas Essen ein Vermögen hin blättern muss.
Als wir uns spät Abends dann verabschieden, ist hier in der Gasse noch die Hölle los und die Spanier sind immer noch am Essen. Wir sagen Buenas noches. 😴