Koblenz 29.08. - 30.08.2026

Heute sind wir mal mit ganz lieben Freunden zu einem Wochenende nach Koblenz aufgebrochen. Die beiden wollen inkognito bleiben. Den Wunsch erfüllen wir Ihnen natürlich. 

Uns gibt´s live und in Farbe. 😂

Hinter uns die Festung Ehrenbreitstein.

Wir in Vorbereitung auf dieses Selfie 😂

Erstmal richten... 

Profis was Selfies betrifft. Zwei Schirme und ein Handy? - Kein Problem !

Ihr habt es sicherlich schon erkannt, wir sind am Deutschen Eck.

Die weltbekannte, künstlich aufgeschüttete Landzunge am Zusammenfluss von Rhein und Mosel.

Das Denkmal zeigt den ersten Deutschen Kaiser Wilhelm I., in Generalsuniform auf´m Pferd.

Neben dem Pferd schreitet eine geflügelte Viktoria (Siegesgöttin), die dem Herrscher die Lorbeerkrone und Reichskrone entgegenstreckt. Das symbolisiert die Reichseinigung von 1871.

Am Sockel prangt ein Zitat von Max von Schenkendorf:

„Nimmer wird das Reich zerstöret, wenn ihr einig seid und treu.“

Der Kern des Zitats – dass eine Gesellschaft ohne ein solidarisches Fundament und gemeinsame Werte zerbricht – ist hochaktuell. Eine Herausforderung die es zu Meistern gilt.

Das Wetter ist nicht so prickelnd, deshalb gehen wir erstmal was Essen. Mhhhmmm, Jägerschnitzel mit Bratkartoffeln und Salat. Drinnen sah es aus wie bei Friedhelm und Heidi. 

Aber erstmal ein Aperölchen. 

Nach dem Essen hat es dann auch aufgehört zu regnen und wir schlendern noch ein bisschen durch die Gassen. 

Ach Gottchen sind die goldisch 😍

Da mache mer doch schnell ma en Selfie.

Ziemlich cooler Brunnen

Gut zu wissen, dass Männer nie erwachsen werden. 🤣🤣🤣

Hmmm, war wohl nur angetäuscht. 😅😂 Finde das Gegenstück nicht. 

Die Herz-Jesu-Kirche

Und wieder ein schöner Brunnen

An der nächsten Ampel: "Der kotzt doch...." 😲

Der doch auch... Ist Koblenz etwa so zum kotzen? 🤣

Den müssen wir mal googeln:

Der Koblenzer Schängel (oft auch liebevoll Schängelche genannt) ist der Spitzname und die Symbolfigur der Einwohner von Koblenz. Er verkörpert rheinische Lebensfreude, Wehrhaftigkeit und den typischen, leicht frechen Lausbuben-Humor der Stadt.

Als Symbol für den frechen Charakter speit die Brunnenfigur in unregelmäßigen Abständen einen kräftigen Wasserstrahl mehrere Meter weit über das Brunnenbecken hinaus. Wer nicht aufpasst, wird nassgespritzt. 

Puh... ist zum Glück nur Wasser. 🤣🤣🤣

Es fängt an zu dämmern. (In der Weinstube dort haben wir übrigens sehr lecker gegessen. Ich erinnere nochmal an das Jägerschnitzel 😋)

Ui, da braut sich aber was zusammen. 😱 Nix wie ins Hotel jetzt. 

30.08.2026

Anderer Tag, gleicher Ort. 

Wir sagen bei bestem Wetter Kaiser Wilhelm nochmal "Gude" und marschieren zur Seilbahn. 

Hatten wir denn überhaupt schon ein Selfie mim Willem?

Bei schönem Wetter sieht doch alles viel schöner aus. 😍

Das da oben ist unser Ziel. Die Burg Ehrenbreitstein.

Tschaka, Gondel für uns alleine. 

Wir sind so früh, da will noch keiner runner. 

Ganz toller Blick da über dem Fluss. 

Nochma de Willem.

Sind wir ratzfatz auch schon fast... 

oben angekommen. 

Ach sooo ein scheenes Foddo im Original 😍

Das 1qm große Pförtnerhäuschen hat eine Klimaanlage... Ab jetzt wundert uns wirklich gar nix mehr... 🤷‍♀️🤷‍♂️

Na gut, dann gehen wir mal rein. Das letzte Mal waren wir zum Lichterfest auf der Burg Ehrenbreitstein. Da haben wir nicht viel von gesehen. 

Damals... 

und heute... 

Erstmal schauen wir uns noch eine kleine Ausstellung an.

Ganz viele alte Goldmünzen.

Die Sinfonia von D von Johann Georg Lang. 

Keine Ahnung wer das ist. 🤷‍♀️🤷‍♂️

Eine Replika eines römischen Pfeilgeschützes (Scorpio) aus dem 4. Jahrhundert.

Der Scorpio war ein leichtes Pfeilgeschütz, das hölzerne Pfeile mit einer geschmiedeten Eisenspitze verschoss. Die maximale Reichweite betrug 300m, die effektive Gefechtsdistanz 120 - 150m

Wir werden gestalkt.

Aber erstmal muss der ehemalige Koblenzer Zeitsoldat stramm stehen. 🫡

Dann werfen wir einen Blick in den "strengen Arrest"

1863 wurden in dieser ehemaligen Wachkasematte zwei Zellen für den strengen Arrest eingerichtet. Der Arrestant wurde drei Tage bei Wasser und Brot in die dunkle Einzelzelle ohne Pritsche gesperrt. Er durfte diesen nur jeden vierten Tag verlassen, um sich im sogenannten gelinden Arrest einen Tag zu erholen.

Das Ehrenmal des deutschen Heeres wurde für die gefallen Soldaten aus den beiden Weltkriegen, sowohl den im Dienst gestorbenen Soldaten, am 29.10.1972 feierlich eröffnet. 

Da wir mit einer der ersten Gondeln nach oben sind, hatten wir mal wieder das Glück, fast alleine dort oben zu sein. 

Ich weiß nicht genau nach was er sucht, 

aber diese Ansicht gefällt mir um einiges besser. 😂😂😂

Und dann kommen wir zu dem Aussichtspunkt. 

Ich muss sagen, dass ist mal mit Abstand der schönste Ausblick.

Mal sehen, wann ich das das nächste Mal sage. 😅

Mal wieder mit uns vieren... 

...und wir zwei beide vom Winde verweht. 

Ein Blick auf die Uhr, es ist 11:30 Uhr, da wird es doch mal Zeit für ne kleine Stärkung. 

Danach laufen wir noch ein bisschen durch eine Ausstellung.

Nette Schuhsammlung. Vermutlich einer unbequemer als der andere. 

Geil auch die beiden vorne in der Mitte. Da konntest Du das Zehenteil austauschen. 

Großartig. Da erinnere ich mich wieder an eine Seite auf Insta, glaube ich.

"When did we stop building beautiful things?"

Hallo??? Jemand zu Hause??? 

Weiß jetzt auch nicht mehr, warum ich gerade den aus der Ahnengalerie fotografiert habe, 

aber bei ihr weiß ich es. Denn als eine Besucherin von der Festung Ehrenbreitstein stehe ich in einer mehr als 200 Jahre alten Tradition des Tourismus hier oben. 

Ein kurzer Blick in den Innenhof

geht es schon wieder zu nächsten Ausstellung.

Erstmal geht´s in ein bombensicheres stilles Örtchen. Na so still kann es da gar nicht gewesen sein. Ein preußisches Batallion bekam 12 Abort Sitze. So kamen auf jeden Sitz 83 Mann.

Der Holzkasten mit den 4 Öffnungen und noch einem erhaltenen Deckel ist die einzige fast vollständige Toilette aus der Erbauungszeit des Ehrenbreitsteins. Nur die Trennwände zwischen den Sitzen fehlen. Nach vorne gab es keinen Sichtschutz. Türen waren den Aborten für Beamte, Offiziere und Frauen vorbehalten.

Ein guter Grabenschutz. 

Ein Würfel aus der römischen Kaiserzeit 1. - 3. Jh. n. Chr.

Und schon geht es aufs Dach zu Gärten. 

Ei wo geht´s denn do hin. Mir gugge e mol. Iss doch klar. 

Eine Wohnung aus den 50er.

Auch haben will.... Naja, ich hab ja noch einen Fund zu Hause stehen den wir in meinem Elternhaus gefunden haben. Denn will ich erstmal restaurieren. 

Waschküch´ und Vorratskammer

Den Wohnzimmerschrank kenn ich auch noch so in der Art. 😅

Das könnte Original Oma´s und Opa´s Schlafzimmer gewesen sein. 😂😂😂

So, jetzt aber ab in die Gondel... 

es geht wieder nach unten...

Wir haben wieder sicheren Boden unter den Füßen. Es war ganz schön windy da oben. 

Nochmal die Festung Ehrenbreitstein

und wir sagen "Danke für das schöne Wochenende, Ihr zwei Geheimagenten"