16.09.2026 - 17.09.2026

Nationalpark L´Albufera

Gestern hat Martin noch den Nationalpark L´Albufera spontan rausgesucht. Da wir hier in der Region sind, die die Paella erfunden hat, müssen wir doch hier auch eine Paella essen, oder?

Wir haben ein Tisch in einem Restaurant bestellt, aber wir haben noch eine Menge Zeit und machen einen Spaziergang.

Los geht´s mit kleinen Kanälen.

Dort wollen wir nachher Essen gehen.

Das ist eine Norfolk Araukarie. Obwohl sie eher an eine Tanne erinnert, gehört sie nicht zu den Kieferngewächsen sondern zu den Araukariengewächsen. Ursprünglich stammt sie von den Norfolk Inseln im Südpazifik.

Wir laufen entlang an riesigen Reisfeldern soweit das Auge reicht.

Um die Reisfelder sind lauter Abwässerungskanäle angelegt.

Parallel dazu fließt der Fluß

Und mit solchen Schleusen können die Bauern das Wasser regulieren. 

Oder solchen. 

In diesen Abwässerungskanälen finden wir auch die invasive Blaukrabbe. Wie wir später bei der Bootstour erklärt bekommen, verdrängen sie die heimischen Arten und setzen dem ohnehin gestressten Ökosystem des angrenzenden Sees zu, indem sie unter anderem den Bestand an Kleinlebewesen und Garnelen dezimireen.

Hier finden wir eine einheimische Art.

Sie lässt sich aber nicht gerne von Martin ärgern. 😂😅

Was ihr aber nicht auf dem Video seht ist, dass Martin sich voll erschreckt hat als die Krabbe ihre Scheren zusammengeklappt hat. 🤣🤣🤣

Es sieht hier auf dem Bild nicht gerade warm aus, aber es ist unfassbar schwül 🥵

Ui, ganz viele Seerosen 😍

Hier ist eine größere Schleuse.

Der hier mäht das Schilf im Fluss ab.

Runde beendet. Bis zur Bootstour haben wir noch Zeit. Die überbrücken wir mal wieder mit einem Tinto de Verano. Also nicht, dass hier der Eindruck entsteht, dass wir nur am saufen sind - naja eigentlich sind wir das ja 😂 - aber das Zeug gehört hier zum Grundnahrungsmittel, hat ja kaum Umdrehungen, also wie bei uns de Äppler halt. 😅

Der hier ist tatsächlich schön serviert. Am linken sieht man es noch. Unten die Limo und oben der Rotwein.

Soooo, jetzt ist es aber Zeit für die Bootstour. Wir sind die einzigen am Anleger.

Und hier gibt es nachher die Paella. 

Aber jetzt starten wir erstmal mit der Bootsfahrt. Mehr Fahrgäste werden es nicht mehr. 

Wir genießen somit eine Privattour.

Es ist der größte See Spaniens und viele Ibisse sind hier beheimatet.

Wir steuern durchs Schilf...

...auf den See. Der See steht unter Naturschutz. Man darf hier nicht baden, keine Kajaks fahren, es sind nur Diesel und Elektrobote erlaubt und wenn das Boot eine Schraube hat, darf diese nur 2 Blätter haben. Aufgrund der geringen Tiefe darf der Matsch nicht so aufgewirbelt werden.

Der See ist im Durchschnitt nur 1 Meter tief. Selbst an der tiefsten Stelle ist er selten tiefer als 1,5 Meter.

Ganz schön windie

Überall sitzen Enten und chillen ihre Basis 😂

Jetzt wird´s aber eng. 😅🙈

Dieses leuchtend grüne Wasser. Fantastisch. Nicht so fantastisch ist der Grund der Farbe. Da der See von vielen Reisfeldern umgeben ist, enthält das Wasser viele Nährstoffe und Reste von Düngemittel. Dies wiederrum führt in solch flachen, warmen Gewässern zu einer explosionsartigen Vermehrung von Mikroalgen. Diese Organismen enthalten viel grünes Chlorophyll und färben somit das Wasser grün.

Jetzt genießen wir aber mal das Essen, den Tinto de Verano und die schöne Location.

Sackzement abber auch, was iss die so lecker 😋😋😋

Man sieht es auf den Bildern nicht ganz so gut, aber nachdem die Reisfelder abgeerntet sind, werden sie abgebrannt. Überall hängt der Rauch in der Luft. 

Alicante

Jetzt checken wir aber erstmal in unsere nächste Unterkunft ein.

1 Zimmer Appartment mit Schlafcouch. 🙈 Naja, für eine Nacht wirds gehen. 😅

Mit Außenterrasse

Das Badezimmer

Der Außenbereich für auch noch andere Gäste

Na hoffentlich fällt´s nitt um. 🙈

Und nu fahren wir nach Alicante rein. Daaaa wollen wir hoch.

Auf die Castillo de Santa Bárbara

Des iss schon hoch...

🥵 Dem Himmel sei Dank, es gibt nen Aufzug 🥳🥳🥳 aber erstmal müssen wir durch den Tunnel.

ca. 36 Sekunden braucht der Fahrstuhl für 160 Meter. Ratzifazi sind wir oben.

Das ist der 1. Blick. Es geht aber noch besser.

Wir brauchen erstmal eine Verschnaufpause, bei so vielen Höhenmeter... 🤣

Zu Fuß geht´s noch ein bisschen höher.

Und dann dieser Ausblick 😍

Ist das toll!!!

Das muss festgehalten werden.

in alle Richtungen. 

Ein Platz zum verweilen.

Und die Arena von oben. Da waren wir gar nicht mehr, fällt mir gerade ein. 🤔

Magisch

Die Quatschmacher Kompanie 

Nochmal ein letzter Blick, dann geht es mit dem Aufzug wieder nach unten.

Wir sind nun an der Basilica Santa Maria. Den Eintritt sparen wir uns mal wieder. Die Castillo Santa Barbara kann eh nix mehr toppen heut.

Wir wechseln zur Passeig Esplanada d´Espanya, die Hafenpromenade.

Martin hat Kontakt gefunden.

Eine kleine Oase mitten in der Stadt. Der Plaza Gabriel Miró - schönster und ruhigster historischer Platz.

Mit einem (mehreren) gigantischen Bäumen.

Dagegen sind wir Ameisen.

Ach wie schee Blumig

Jetzt sind wir in der Callas de las Setas - Also die Straße der Pilze

Der Kerl macht aber auch jeden Scheiß mit. 😅🤣❤️

Wir besichtigen die Concatedral de San Nicolas de Bari 

☺️ Papst Johannes Paul II. hängt als Portrait hier in der Kathedrale

Und Mutter Teresa hat hier auch einen Platz gefunden 🥰

Und er sieht doch aus wie Sean Connery, oder? Ist aber San Pio de Pietrelcina Capuchino. 

Wer auch immer das ist... Ach, vielleicht hat der ja den Capuccino erfunden? 🤔

So, nach der Tour brauchen wir aber dringend was zu trinken. 

Uns verfolgt schon durch ganz Spanien die Busnummer 23. In jeder Stadt fährt die 23. Fühlen uns wie dehaam. 🤣

Als wir in die Unterkunft zurückkommen ist dort Fiesta. Mit Bunt geschmückten Wagen fahren sie durch die Gassen. Iss ja wie Kerb bei uns. Je lauter die Musik umso besser. Ich glaub des sind die spanischen Kerbegesellschaften. Aber die Platzierungen auf dem Wagen finden wir ja schonmal cool.

Fazit zum Schritteziel: Überragend

Fazit zum Tag: Die Castillo de Santa Barbara war definitiv das Highligt des Tages. Die Aussicht da oben war wunderschön.

"Und das alles nur wegen dem Brunnen"

In diesem Sinne, wir freuen uns auf morgen. Wo es weitergeht kann man ja schon sehen.

Gut´s Nächtle, Buenas Noches!

Achja, und Danke an Patti, Anke und Steffi für Eure lieben Gästebucheinträge. Da haben wir uns ganz schön drüber gerfreut. 🥰❤️😍

Bewertung: 4.75 Sterne
4 Stimmen