19.09.2026 - 22.09.2026
Malaga und Caminito del Rey
Caminito del Rey
spanisch für Königspfad
Er führt in über 100 Metern Höhe an den steilen Felswänden einer tiefen Schlucht entlang. Früher galt er wegen seines extremen Verfalls als der gefährlichste Wanderweg der Welt, wurde aber komplett saniert und gilt seit 2015 als absolut sicherer Wanderweg.
Er wurde ursprünglich ab 1901 damit Arbeiter Material zwischen zwei Staudämmen transportieren konnten. Seinen Namen erhielt er, nachdem der spanische König Alfons XIII. den Weg im Jahr 1921 zur Einweihung eines Damms selbst betrat.
Malaga
Kathedrale von Málaga: Zwischen 1528 und 1782 erbaut, beherbergt sie die unterschiedlichsten Baustile wie Renaissance, Klassizismus und Barock.
Ein besonderes Merkmal der Kathedrale von Málaga ist, dass sie nach etwa 250 Jahren Bauzeit unvollendet blieb. Da ihr unter anderem ein Turm fehlt, wird sie von den Einheimischen liebevoll “La Manqiita” (die Einarmige) genannt.
Alcazaba & das Römische Theater:
Das Labyrinth gegen Einbrecher: Die Alcazaba hat extrem verwinkelte Gänge. Die Tore wurden absichtlich so gebaut, dass man nach jedem Tor scharf abbiegen muss. Das war kein Fehler der Bauarbeiter, sondern Absicht: Wenn Feinde mit einem dicken Rammbock das erste Tor einschlugen, konnten sie keinen Anlauf nehmen, um das zweite Tor zu knacken. Sie rannten einfach gegen die Wand.
Toiletten mit Aussicht: Die Mauren waren ihrer Zeit in Sachen Hygiene weit voraus. In der Alcazaba gab es ausgeklügelte Abwasser- und Toilettensysteme. Einige dieser antiken WCs hatten Schlitze in den dicken Festungsmauern, die für frische Luft sorgten – man hatte beim Toilettengang also die wohl beste Aussicht über das Meer.
Römisches Theater
Das "Kulturzentrum", das im Weg stand: Das Theater war jahrhundertelang komplett verschwunden. Warum? Weil man im 20. Jahrhundert einfach ein großes Kulturhaus (Casa de la Cultura) direkt darüber gebaut hatte!
Die große Überraschung: Als man 1951 den Garten dieses Kulturhauses umgestalten wollte, stießen die Arbeiter plötzlich auf alte Steinstufen. Erst da merkte man: "Hoppla, wir haben unser Kulturzentrum auf einem viel älteren Kulturzentrum gebaut!" Das moderne Gebäude wurde schließlich wieder abgerissen, um das Theater freizulegen.
Stein-Recycling für Faule: Als die Mauren im 11. Jahrhundert die Alcazaba bauten, dachten sie sich: "Warum Steine aus den Bergen schleppen, wenn da unten perfekte, glatte Steinblöcke herumliegen?" Sie klauten kurzerhand die Säulen und Steine aus dem alten, verlassenen Römischen Theater und bauten sie in ihre Festung ein. Wenn du heute durch die Tore der Alcazaba gehst, kannst du an den römischen Säulenköpfen genau sehen, wo das Diebesgut gelandet ist!