29.09.2026 - 01.10.2026
Bevor es heute nach Albi geht, fahren wir über 2 Bergpässe.
Aber erstmal muss ich während der Fahrt ein paar Aufnahmen machen. 😍
Wir sind in den Wolken. Auch dort muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.
Mitten auf dem Berg überqueren wir mal schnell die Grenze zu Frankreich.
Oh, wo kommt der denn her?
Und dann fahren wir durch ein kleines Örtchen. Plötzlich ruft Martin: "Guck mal da sitzen Geier am Straßenrand". Und dann fliegen sie auch schon los.
Das sah sooooo cool aus, wie die auf uns zugeflogen sind und direkt über unserem Auto verschwunden sind. 🤩
Das war wirklich mal eine tolle Begegnung.
Und dann sind wir am höchsten Punkt der
Col d´Aspin
Hier sind wir auf 1.489 Meter
Da oben steht sogar jemand mit nem Stand und verkauft Kaffee. Perfekt, wir hatten heute noch keinen.
Und dann rennt Martin zu den Kühen.
Aber ☝️ Obacht. Schilder beachten!
Ob der Zaun den deutschen Sicherheitsstandarts entsprechen würde? 🤔
Natürlich brauchen wir hier wieder ein Selfie, denn: "we make Selfies all over the world."
Iss e bissje windisch hier obbe.
Klemm deine Haare an meine Backe... Fast...
So passt´s
Traumhaft
Und einmal in die andere Richtung.
Dann fahren wir weiter zum
Col du Tourmalet
Aber erstmal müssen wir an den Kühen vorbei. Die lassen sich nicht beirren.
Hier sind wir auf 928 Meter. Bis zum Gipfel sind es noch 15 km bei 3% Steigung.
Ich mach unterwegs noch ein paar Fotos.
Ettliche Radfahrer quälen sich hier hoch.
Der Skydrive-Express schafft das ganz locker 🤣
Na Svenio und Marc, wäre das nicht auch was für Euch? 🫣 Einmal hier hoch?
Ich distanziere mich bei den nächsten beiden Bilder von irgendwelchen Ähnlichkeiten und Vergleichen. 🙈🤣☝️
Wir parken hier und müssen noch ein Stück zu Fuß gehen.
Jetzt sind wir aber ganz oben auf 2.115 Meter
Nicht so gigantisch wie der Col d´Aspin aber auch unbschreiblich.
So, jetzt ham wir ihn abber auch von alle Seite....
Jacques Goddet ein einflussreicher französischer Sportjournalist und von 1936 bis 1986 langjähriger Direktor der Tour de France.
Zu Ehren seines Erbes wird seit 2001 bei der Tour de France das "Souvenir Jacques Goddet" ausgefahren. Dabei erhält der Fahrer, der als Erster den Gipfel des Pyrenäen Passes Col du Tourmalet bezwingt, eine Sonderprämie von 5.000,- Euro
Und beim runterfahren begegnen uns Schafe.
Martin hat noch ein kleines Ort rausgsucht, das schauen wir uns auch nochmal an.
Auch wieder hoch gelegen. 🙄🙄🙄
Zum Glück können wir bis ganz hoch fahren. Parkplatz ist ganz nah. Berge oder Treppen hätte ich jetzt nicht ertragen.
Wir gehen in ein kleines Museum. Also ein gaaaaanz kleines Museum
Ziemlich alt und auch nicht gut in Schuss gehalten.
Die kleine Kirche kostet Eintritt. Nö... den sparen wir uns.
Aber einen schönen Ausblick hat man.
Das war ganz OK aber den Umweg nicht wert. Wir fahren in die nächste Unterkunft nach
Albi
Der alte Ofen da hinten in der Wand ist der älteste Ofen der Stadt. Dort hat man früher das gesamt Brot für die Stadt gebacken.
Sieht schon ziemlich alt aus.
Im Nachhinein war es ziemlich muffig da drin. Nicht die optimale Unterkunft für Martin´s Asthma. Außerdem hat mir ein bisschen mehr Tageslicht gefehlt.
Dort unten im Ergeschoss war die Wohnung.
Die Kathedrale lugt zwischen den Gassen durch.
Aber bevor hier irgendwas anderes passiert, brauchen wir dringend Essen und was zu trinken.
Jeder bekommt ein 3 Gänge Menü
Das war richtig lecker. Und auch irgendwie das teuerste Essen unserer Reise.
Für heute ist genug. Brauchen eine Mütze voll Schlaf.
Unser Schrittefazit: Joa, für 7 Stunden Autofahrt nicht schlecht.
30.09.2026
Albi / Frankreich
Das Stadtbild wird von einem ganz bestimmten Baumaterial dominiert: dem roten Backstein (Brique toulousaine). Die Steine wurden jahrhundertelang aus dem lehmigen Schlamm des Flusses Tarn gebrannt. Je nach Tageszeit und Sonnenstand wechselt die Farbe der Stadt von einem sanften Rosa am Morgen über ein kräftiges Ocker am Nachmittag bis hin zu einem tiefen Rotgelb im Abendlicht. Deshalb trägt Albi den Spitznamen „Ville Rouge“ (Rote Stadt).
Seit 2010 wurde der historische Kern, die sogenannte Bischofsstadt in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.
Kathedrale Sainte-Cécile
Die größte Backsteinkirche der Welt. Von außen gleicht die Kathedrale von Albi einer mächtigen Festung. Im Inneren überrascht sie jedoch mit farbenprächtigen Renaissance-Fresken und einem kunstvoll barocken Lettner.
Irgendwas ist hier los. Haben wir aber so wirklich nicht rausgefunden. Vermutlich eine Gedenkfeier.
Dann gehen wir doch mal rein und schauen uns die Kathedrale von innen an.
Das Gewölbe ist vollständig mit kunstvollen italienischen Renaissance-Fresken auf einem tiefblauen Hintergrund (Azurit) bemalt, was einen spektakulären Kontrast zur wehrhaften, festungsartigen Außenarchitektur der Kirche bildet.
Die monumentale Orgel wurde im 18. Jahrhundert fertiggestellt. Das Gehäuse (Buffet) gehört zu den größten um am reichsten verzierten Orgelprospekten in ganz Frankreich.
Das jüngste Gericht:
Das ist ein riesiges, weltberühmtes Fresko des jüngsten Gerichts aus dem späten 15. Jahrhundert. Es zeigt detailreich die Aufteilung der Seligen und der Verdammten.
Das ist ein Lettner. Er beschränkt sich hier in Albi nicht nur auf eine Trennwand nach vorne, er umschließt als meterhohe, geschlossene Chorschranke den gesamten Altar- und Chorbereich. Dadurch entsteht im Inneren der ohnehin riesigen Kathedrale ein separater, fast privater Sakralraum. Er wurde komplett aus Stein gehauen. Das ist doch fantastisch.
Palais de la Berbier
Der ehemalige Bischofspalast aus dem 13. Jahrhundert zählt zu den am besten erhaltenen Festungen Frankreichs. Seine wunderschön angelegten, geometrischen Gartenanlagen Jardin de la Berbier sind frei zugänglich und bieten eine fantastische Aussicht auf den Fluss Tarn.
Das ist der Blick vom Garten auf den Fluss Tarn, die Stadt und die Pont Vieux
Die Franzosen haben es schon drauf mit ihren Gärten.
Dann gehen wir mal runter zur
Pont Vieux:
Diese rund 1000 Jahre alte Steinbrücke überspannt den Tarn. Sie gilt als eines der am meisten fotografierten Motive der Stadt und verbindet das Zentrum mit dem gegenüberliegenden Ufer, von wo aus sich der beste Panoramablick auf die Bischofsstadt bietet.
Ein Blick nach links von der Brücke, eine weitere Brücke.
Soooo viele Tauben.
Und ein Wels bei der Jagd nach Tauben. 😂
Ein Blick nach rechts, noch eine Brücke
Und noch mehr Tauben.
Martin beobachtet den Wels bei seiner Jagd nach den Tauben und sucht im Internet nach einer Bestätigung das er das auch wirklich tut und ich.... Ich werde ignoriert. 😫
Na endlich. Dafür bekomm ich jetzt gaaaanz viele Selfies. 😅
In die Richtung.
In die Richtung mit Brücke.
In die andere Richtung.
Noch einmal drehen.
Und nochmal eine kleine Drehung. 😂
Und jetzt nochmal ein Foto mit der Kathedrale und dem Palais de la Berbier links oberhalb der Brücke.
Bisserl ranholen.
Jetzt verstehen wir, warum Albi auch die "Ville Rouge" (rote Stadt) genannt wird.
So, jetzt gibt es aber erstmal wieder was zum Essen. Martin bekommt einen Crepe mit Speck und Ei und meiner ist mit Hähnchen und Champignons. Soooo lecker. 😋
Dessert ist natürlich auch noch drin.
Nach dem Essen machen wir noch ein Selfie.
"Hast Du auch den Turm der Kathedrale mit drauf?" - "Oh"
Jaaaa, jetzt schon. 😂
Wir sehen, dass da unten auch nochmal die andere Brücke ist. Da gehen wir dochmal schauen.
Die eine Seite der Brücke.
Und die andere Seite der Brücke. Auch eine schöne Aussicht.
Nochmal ein Foto von unserer Unterkunft.
So, und nun wollen wir in den Palais de la Berbier. Im Internet steht, dass man erst Karten für das Museum holen muss um dann den Palast zu sehen. Dann gehen wir halt erst ins Museum.
Der Innenhof
Mal wieder zuerst ein Blick nach oben
Das Museum ist voller Bilder...
Oh ein Spiegel. Zeit für ein Selfie.
Mein Blick geht mal wieder nach oben.
Hübsch 🤪
Das wars mit dem Museum. Es gibt leider keinen Zugang zu den anderen Räumlichkeiten, außen den Räumen mit den Bildern. Kein Palais. Das waren 20 Euro, die wir besser hätten investieren können. 🤷♀️🤷♂️
Wir schlendern noch ein bisschen durch die Stadt. Von diesem Innenhof aus, hat man einen schönen Blick noch auf die Kathedrale.
Der Place du Cloitre Saint-Salvy
Cool, die Mülltonnen werden dem Hintergrund angepasst.
Und aus jeder Gasse ist die Kathedral zu erkennen.
Eine kleine unscheinbare Kirche von außen. Wir gehen mal rein.
Gegenüber der Eingangstür ist noch eine Tür nach draußen. Das schauen wir uns dochmal an.
Oh, das ist aber schön hier. 😍 Wir befinden uns im Kreuzgang Saint-Salvy und die Kirche vorher war die Stiftskirche.
Sie ist eine der ältesten religiösen Stätten der Stadt. Der versteckte Kreuzgang (Cloitre) hinter der Kirche ist eine Oase der Ruhe inmitten des geschäftigen Treibens der historischen Altstadt.
Und dann kommen wir raus, gehen über den Place du Cloitre wieder auf die Karthedrale zu.
Und am Abend wird es Zeit, mal wieder Nahrung zu uns zu nehmen.
Nach dem Essen machen wir nochmal einen kleinen Verdauungsspaziergang zu der Brücke, auf der wir heute Nachmittag waren und machen ein paar Nachtaufnahmen.
Und mit dem letzten Bild von Albi sagen wir Gute Nacht. Morgen geht es weiter in Richtung Heimat. 🥳🥰
Heutiges Schrittefazit: Dafür das alles so nah aneinander liegt, gar nicht so schlecht.